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Aspartam und Anfallsbereitschaft: Ergebnisse einer klinischen Studie an Personen, die angaben, empfindlich auf die Einnahme von Aspartam zu reagieren
Rowan AJ, Shaywitz BA, Tuchman L, French JA, Luciano D, Sullivan CM.
Department of Neurology, Department of Veterans Affairs Medical Center, Bronx, NY 10468, USA.
Das intensive Süßungsmittel Aspartam wurde gelegentlich mit der Provokation von Anfällen in Verbindung gebracht. Diese Möglichkeit wurde in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie untersucht. Nach einer umfangreichen Suche wurde bei 18 Personen (16 Erwachsene und 2 Kinder), die angaben, Anfälle in Verbindung mit dem Verzehr von Aspartam gehabt zu haben, an Erwachsenen- oder pädiatrischen Epilepsie-Überwachungabteilungen das EEG über 5 Tage hinweg kontinuierlich aufgezeichnet. Aspartam (50 mg/kg) bzw. ein identisch verpacktes Placebo wurden in getrennten Dosen um 08:00, 10:00 und 12:00 h an den Studientagen 2 und 4 verabreicht. Alle Mahlzeiten an den Behandlungstagen waren standardisiert. Nach der Aufnahme von Aspartam wurden weder klinische Anfälle noch andere negative Reaktionen beobachtet. Die durchschnittliche Phenylalaninkonzentration im Plasma (Phe) stieg gegenüber der Placeboaufnahme (52,3 Micromol) nach der Aufnahme von Aspartam (83,6 Micromol) signifikant. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Aspartam in einer akuten Dosierung von ~50mg/kg nicht in höherem Maße als ein Placebo Anfälle bei Personen hervorruft, die annahmen, ihre Anfälle seien durch die Aufnahme von Aspartam verursacht worden.
Epilepsia. 1995 Mar;36(3):270-5.
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