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Fehlende Auswirkungen von Aspartam oder L-Phenylalanin auf photisch ausgelöste Muskelkrämpfe beim Pavian, Papio papio
Meldrum BS, Nanji N, Cornell RG.
Department of Neurology, Institute of Psychiatry, De Crespigny Park, Denmark Hill, London, GB
Die Auswirkungen großer Dosen L-Phenylalanin und Aspartam auf die Krampfanfälligkeit und -schwere wurden bei Pavianen Papio papio aus Senegal untersucht, die photosensitive epileptische Reaktionen aufweisen, die der primär generalisierten Epilepsie beim Menschen ähneln. 50, 150 oder 450 mg/kg L-Phenylalanin oder 300 oder 1000 mg/kg Aspartam wurden oral verabreicht. Die Spitzenkonzentrationen von L-Phenylalanin im Plasma in Höhe von rund 2000 Micromol/l traten 1-4 Stunden nach der höchsten Dosis L-Phenylalanin oder Aspartam ein. Das Verhältnis L-Phenylalanin im Plasma gegenüber großen neutralen Aminosäuren stieg zu diesem Zeitpunkt um ca. das 30-fachige. Im Vergleich zur Gabe in Wasser gab es keine Änderungen der epileptischen Reaktionen 1-5 Stunden nach beiden Behandlungen. Bei diesem Primaten-Epilepsiemodell erwiesen sich akute Anstiege der Phenylalaninkonzentration im Plasma weder krampffördernd und noch krampflösend.
Epilepsy Res. 1989 Jul-Aug;4(1):1-7.
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