|
Neue Studie zerstreut Aspartam-Mythen Die bisher umfassendste Zusammenfassung der wissenschaftlichen Studien zu Aspartam kommt zu der Schlussfolgerung, dass es keinerlei Beweise dafür gibt, dass der Süssstoff mit niedrigem Kaloriengehalt mit gesundheitlichen Problemen oder Krebserkrankungen in Verbindung gebracht werden kann. Die Überprüfung durch ein Gremium international anerkannter Wissenschaftler, kommt zu dem Ergebnis, dass Aspartam für Menschen jeden Alters und mit verschiedenen Krankheiten sicher ist. Sie wurde am 14. September 2007 in der renommierten Fachzeitschrift, „Critical Views in Toxicology“ publiziert. Das Gremium überprüfte mehr als 500 Berichte, datiert ab der Zeit, bevor Aspartam als Lebensmittelzusatz bewilligt wurde, bis zu Studien der jüngeren Vergangenheit. Der Süssstoff mit niedrigem Kaloriengehalt ist nun seit mehr als einem Vierteljahrhundert auf dem Markt. Ein bedeutender Teil der Studie befasst sich mit der gegenwärtigen Zufuhr von Aspartam. Das Gremium fand heraus, dass die Aufnahme durchschnittlich 4,9 mg/kg/Tag beträgt und damit nur ein Bruchteil des ADI (Acceptable Daily Intake) für Aspartam ist, welcher auf 40 mg/kg/Tag festgelegt worden ist. Sogar diejenigen Konsumenten, mit den höchsten Einnahmen, bleiben weit unter dieser Grenze. Das Expertengremium schloss auch Studiendaten ein, welche die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen, einer weit über dem ADI liegende Zufuhr, haben könnten. Zusätzlich zu den Studien, welche die möglichen Wirkungen von Aspartam auf gesunde Erwachsene und Kinder untersuchten, wurden auch Daten über Erwachsene und Kinder mit Diabetes, hyperaktive Kinder, Kinder die als zuckersensitiv galten und Menschen mit Parkinson-Erkrankung oder Depressionen erfasst. Das Experten-Gremium kam zu dem Schluss: Aspartam ist sicher. Keine glaubwürdigen Beweise wurden dafür gefunden, dass Aspartam kanzerogen oder neurotoxisch ist, noch konnten irgendwelche anderen ungünstigen Wirkungen nachgewiesen werden, auch wenn das Mehrfache des etablierten ADI-Wertes konsumiert worden war. Spezifische Ergebnisse der Auswertung Aspartam hat keine kanzerogene oder Krebs begünstigende Wirkung. „Zum Abschluss, kann mit großer Zuversicht gesagt werden, dass es keine glaubwürdigen Beweise gibt, dass Aspartam krebsfördernd ist.“ Studien, welche die Konfrontation des menschlichen Körpers nachahmen, zeigen keinerlei negative neurologische Wirkungen. Aspartam ist nicht neurotoxisch. „Generell unterstützen die Daten dieser Studien nicht die Theorie, dass Aspartam in der menschlichen Kos, die Funktion des Nervensystems, das Lernen oder das Verhalten beeinflussen.“ „Die Wirkung von Aspartam auf das Verhalten, kognitiven Funktionen und Krampfanfälle wurde bei Tieren, gesunden Kindern, hyperaktiven Kindern, zuckersensitiven Kindern, gesunden Erwachsenen, Menschen mit einer Parkinson-Erkrankung und bei Personen mit Depressionen ausführlich untersucht. Im Grossen und Ganzen zeigt sich, dass das Gewicht der Beweise zu erkennen gibt, dass Aspartam keine negativen Wirkung auf das Verhalten, kognitive Funktionen, neurologische Funktionen oder Krampfanfälle in irgendwelcher dieser Gruppierungen hat.“ Es gibt keine Beweise einer Verbindung zwischen der Einnahme von Aspartam und Übergewicht. „Im Gegenteil, im Rahmen eines multidiziplinären Gewichtskontrollprogramms angewendet, kann Aspartam bei der langfristigen Kontrolle des Körpergewichts hilfreich sein.“ Dieser Überblick kommt zum Schluss: „Aspartam ist ein gut beschriebener, gründlich untersuchter Süssstoff mit einer hohen Süsskraft, der schon eine lange Geschichte eines sicheren Gebrauchs in der Nahrungsversorgung aufweist und Aspartam kann die Reduktion des Kaloriengehalts bei einer grossen Palette von Nahrungsmitteln unterstützen.“ |