Die Aspartam-Story: Ein Modell für die klinische Untersuchung eines Lebensmittelzusatzes.

Stegink LD.

Toxikologie basiert auf der Annahme, dass alle Verbindungen ab einer bestimmten Dosis toxisch wirken. Somit ist es nicht verwunderlich, dass äußerst hohe Dosen an Aspartam (oder seiner Bestandteile Aspartat, Phenylalanin und Methanol) zu schädlichen Wirkungen bei empfindlichen Tierarten führen. Die wichtige Frage lautet, ob die Aufnahme von Aspartam für Menschen bei normalem Gebrauch und potenziell missbräuchlichen Dosen schädlich ist. Dieser Aufsatz bespricht klinische Studien, welche die Auswirkungen unterschiedlicher Dosen Aspartam auf die Aspartat-, Phenylalanin- und Methanolkonzentration im Blut untersuchen. Diese Studien zeigen, dass die Konzentration dieser Stoffe im Blut erheblich unter den Konzentrationen liegen, die bei empfindlichen Tierarten mit nachteiligen Wirkungen assoziiert werden.

Am J Clin Nutr. 1987 Jul;46(1 Suppl):204-15.