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Zytotoxische Auswirkungen von Methanol, Formaldehyd und Formamid auf dissoziierte Thymozyten bei Ratten: Die Möglichkeit der Toxizität von Aspartam. Oyama Y, Sakai H, Arata T, Okano Y, Akaike N, Sakai K, Noda K. Laboratory of Cellular Signaling, Faculty of Integrated Arts and Sciences, The University of Tokushima, Japan. oyama@ias.tokushima-u.ac.jp Aspartam ist ein häufig verwendetes künstliches Süßungsmittel, das vor allem bei Softdrinks Anwendung findet, und seine Verwendung nimmt in gesundheitsbewussten Gesellschaften zu. Nach der Einnahme dieses künstlichen Süßungsmittels entsteht als Abbauprodukt Methanol. Um die Möglichkeit der Toxizität von Aspartam zu untersuchen, wurden die Auswirkungen von Methanol und seinen Metaboliten (Formaldehyd und Formamid) auf dissoziierte Thymozyten bei Ratten anhand einer Flusszytometrie untersucht. Während Methanol und Formamid die Lebensfähigkeit der Zellen im physiologischen pH-Bereich nicht beeinträchtigte, begann Formaldehyd bei 1-3 mmol/Liter zum Zelltod zu führen. Eine weitere Zunahme der Formaldehydkonzentration produzierte einen dosisabhängigen Rückgang der Lebensfähigkeit der Zellen. Formaldehyd bei 1 mmol/l oder mehr senkte den zellulären Glutathiongehalt erheblich und erhöhte möglicherweise die Anfälligkeit der Zelle gegen oxidativen Stress. Ferner führte Formaldehyd bei 3 mmol/l oder mehr dosisabhängig zu einer erheblichen Zunahme der intrazellulären Konzentration von Ca2+ ([Ca2+]i). Die Schwellenkonzentrationen von Formaldehyd, einem Metaboliten von Methanol, welche [Ca2+]i und zellulären Glutathiongehalt beeinträchtigten, waren etwas höher als die Methanolkonzentrationen im Blut, die zuvor bei Versuchspersonen berichtet wurden, denen übermäßig hohe Aspartamdosen verabreicht worden waren. Es wird daraus geschlossen, dass Aspartam auch in übermäßig hohen Dosen für Menschen unschädlich ist. Cell Biol Toxicol. 2002;18(1):43-50. |